Beiträge von derJoker

    Man kann sich an allem erstmal Versuchen, man muss nur abwägen, ob man das mit den vorhandenen Mitteln realisiert bekommt und ob das auch dauerhaft hält.

    Ich habe den Motorblock und das Getriebe auch machen lassen. Ein Getriebe habe ich mal selbst gemacht, aber das ist so eine nervige Arbeit gewesen, dass ich da nicht nochmal Bock drauf hatte. Und für den Motorblock hatte ich die passenden Werkzeuge/Maschinen nicht zum Aufreiben/Spindeln der Lagerbuchsen. Das waren neben dem Einspeichen und den Sattlerarbeiten die einzigen Sachen mit Fremdleistung, der Rest kommt aus meiner Werkstatt. Hatte ja auch schon vorher die weiße (baugleiche) Maschine neu aufgebaut und somit etwas Erfahrung mit der Materie.

    Vor allem sind mir bei der zweiten Maschine Sachen aufgefallen, die ich an der ersten nicht ganz richtig hatte. Lag wohl daran, dass die erste ein Teilehaufen und die zweite vollständig aufgebaut war. :wacko:

    Wenn es am Auto um tiefgreifende Arbeiten an Motor und Getriebe geht würde ich auch das machen lassen.

    Den Rest am Auto kann man mit einem großen Hammer, ordentlichen Gasbrenner, gescheiten Werkzeug und einem Lötkolben meistens selbst regeln. ^^

    Man braucht halt Platz und Zeit für Restaurationen/Neuaufbauten.

    Sehr schöne Beiwagenmaschine! Wie alt ist das Teil denn?

    Das Motorrad ist von 1952, der Beiwagen wurde laut Brief 1959 nachgerüstet.

    Hab hier noch einen kleinen Zusammenschnitt vom Neuaufbau gemacht von dem was ich nebenher Dokumentiert habe.

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    Habe für den Aufbau von meinem 2018 erworbenen Motorradgespann exakt 2 Jahre gebraucht bis zur ersten Probefahrt. Wäre natürlich auch gern früher fertig gewesen, aber es kommt halt immer irgendwas dazwischen.

    Ich habe vor jedem Respekt, der sich solch langwierigen Prozeduren annimmt. Man kann es schnell und billig zusammenklatschen oder eben ordentlich machen und dafür dauert (und hält) es länger. Zumal man auch immer noch was dazu lernt bei den Arbeiten. :thumbup:

    Der Drehzahlabfall beim treten der Bremse wird einfach nur die Last auf der Lichtmaschine sein, wenn die Lampen an gehen. Kannst es ja auch mal mit anderen Verbrauchern testen, Scheibenheizung, Scheinwerfer, etc... Wenn die Drosselklappe dreckig ist, ist der Regelkreis etwas langsamer und der Ausgleich der Drehzahl dauert länger.

    Meinen Swift hatte ich leicht umgebaut, mit angefertigter AGA und 200zellen Kat samt Monstersport Ansaugung, und auf einem Prüfstand 132PS und 155Nm gemessen. Aber an sich ist das auch nichts wert, weil die M16A Motoren generell gegen 130PS streuen, egal ob MZ oder NZ. Schön für die MZ Fahrer (Angabe 125PS), weniger schön für die NZ Fahrer (Angabe 136PS). :S

    Ich hab noch eine Pandora vom Tuninghaus hier liegen, welche eine Software mit geändertem Luftfilter drauf hat. Die wird zwischen die Einspritzdüsen geklemmt und mit der Signalleitung der Drosselklappe verbunden und passt somit die Benzinmenge etwas an. Ausgebaut habe ich sie damals, als ich die Cup Software bekommen habe und seit dem liegt sie in einem Karton im Schrank. Falls Interesse besteht kannst du mir eine PN schreiben.

    Alternativ gibts ja auch noch die Cup Software zum Aufspielen auf das Motorsteuergerät.

    Meine Dokumentation und den Austausch mit anderen Nutzern kannst du im Threat zu meinem Swift lesen:

    Joker's little Devil [Projekt ENDE]

    Warum leitet man den Öldampf ausgerechnet vor den Turbo?

    Weil man auf der Ladedruckseite nicht den im verhältnismäßig geringen Druck der Kurbelgehäuseentlüftung einleiten kann. Man würde sonst mit dem Ladedruck das Kurbelgehäuse unter Druck setzen und das Öl an den Kolbenringen durch schießen. (Dann wäre die Abgasturbine gut geschmiert und ölgekühlt :D )

    Der Turbo steht in seinen Lagern unter Öldruck und braucht keine externe Schmierung.

    Die Schrauben zum Querlenker besorg dir bitte bei Suzuki, auch wenn es mehr kostet. Da kannst du sicher sein, dass die die richtige Festigkeit besitzen und die richtigen Maße haben.

    Da man nicht weiß, ob die neuen Querlenker mit den eingepressten Buchsen und von den Abmaßen her identisch zu den alten ausgelutschten Lenkern sind, empfiehlt sich eine Achsvermessung schon. Je nach Laufleistung und Beanspruchung vom Auto sollte man auch ohne Tausch der Achsteile mal eine Vermessung vornehmen lassen.

    An sich macht das kein Mensch aus einer Laune heraus, ich kann da nur aus eigener Erfahrung sprechen. Ich habe damals in der Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker in der Schulung zum Fahrwerk meinen Hyundai Accent auf die Vermessung gestellt und da waren einige Werte krumm, obwohl das Fahrwerk im Originalzustand war. Der Wagen hatte damals auch schon 15 Jahre auf dem Buckel und ließ sich trotzdem vorn und hinten (dank Einzelradaufhängung) ohne Probleme einstellen. Das Fahrverhalten war hinterher um Welten besser und die Reifen hatten vorher auch keine abnormalen Verschleißbilder.

    Ich weiß, man kann den Swift mit seiner Hinterachse nicht vergleich, dennoch würde ich die Vermessung empfehlen.

    Mit einem gebrauchten Kat wird das auch nicht lange gut gehen...Gibt berichte, da fingt das schon bei 30tkm an. Einen gebrauchten würde ich da nicht einbauen , dann wirklich lieber einen Metallkat in den Krümmer braten lassen. Habe ich damals auch gemacht und das wird vermutlich auch die einzige Lösung sein, die langlebig genug ist. Bin eine Weile komplett ohne Kat gefahren und musste dann natürlich zum TÜV was dran haben, dass die MKL nicht brennt und per OBD alles in Ordnung ist. Mit der angefertigten Abgasanlage war das ganz ohne Kat schon ganz unterhaltsam beim Fahren, der Metallkat hat dem dann auch keinen Abbruch getan. :S

    Wenn du schon Geld in die Hand nimmst, dann bau den Metallkat ein, dann brauchst du auch keine neuen Sonden. Dann reicht der KW Sensor und das Update auch aus.

    Das Update ist jedoch auch nicht immer eine Heilung der Problematik gewesen...Wenn der Kat erstmal durch ist, dann hilft auch keine Software oder neue Sensorik. Die Beschichtung der Keramik im Kat ist unwiederbringlich hinüber. Kann also sein, dass die MKL trotzdem bald wieder an geht. Die gute Nachricht ist, den geregelten Kat muss man nicht zwangsläufig ersetzen, da der ungeregelte 2. Kat die Abgase ausreichend reinigt. Bei der AU also einfach mit Abgassonde messen lassen und gut ist.

    Hatte mein MZ auch, wenn man den Tankdeckel ordentlich zu dreht, dann riecht da nichts mehr. Die Ratsche am Deckel ist nur nicht die stärkste, darum geht der auch manchmal nicht 100% zu.

    Hatte aber auch die Dichtungen an den Einspritzdüsen erneuert, da schien eine nicht ganz dicht gewesen zu sein. Roch nach dem Tausch aber dennoch, lag also nur am Tankdeckel und ei 70eus für die Dichtungen hätte ich mir klemmen können. :rolleyes:

    Problematisch sind eigentlich nur die Schrauben an dem Rohr, welches über die Achse geht. Da ist nämlich ein Gewinde an dem Flansch des Überachsrohres angeschweißt und dort werden die Schrauben mit Federn verbaut. Da hat man entweder glück, dass die Verbindung aufgeht oder halt nicht und der Mist reißt ab und man muss den Dreck ausbohren/aufbohren und halt die Schrauben mit Muttern befestigen. Hinten am Endschalldämpfer würde ich die alten Schrauben einfach mit der Flex trennen und neue Schrauben mit Muttern nehmen.

    Die Frage ist, warum man das Rohr tauschen will. Da hängt der 2. Kat mit dran....das Teil, was einen die AU bestehen lässt, wenn mit Sonde im Auspuff gemessen wird. Der erste Kat ist meistens durch mit der Welt und packt das alleine nicht mehr.

    Das ist aber nichts besonderes. Die haben alle Sondermodelle wie dieser oder GS, ebenso wie Sport und Komfort.

    Lediglich die Sitzbezüge und die Spiegel sind etwas besonderes.

    Mir würde z.B. die Klimaautomatik aus dem GS / Sport fehlen. Die el. FH wie beim 4x4 hinten wären auch fein gewesen. Aber scheinbar wollte Suzuki dem Sondermodell nicht alle Extras spendieren;)

    Trotzdem ein schönes Exemplar.

    Also Lautsprecher in den kleinen Fensterdreiecken hatte ich nicht im Sport. :/

    Die Spiegel und ordentliche Sitzbezüger hätte ich aber auch gern gehabt. :)

    Schau mal im Motorraum nach, bereich Spritzwand. Vielleicht überträgt sich das Geräusch auch nur in den Innenraum.

    Hatte ich in einem ähnlichen Fall auch mit einem gebrochenen Anschluss vom Regelventil der Tankentlüftung. Das war aber nur bei laufendem Motor aufgefallen.

    Suzuki ist mit dem Ausbau der Antriebswelle nicht allein zum Wechsel der LiMa, Habe es bei einem Toyota Avensis auch schon mal gesehen gehabt und gedacht, dass die bescheuert sein müssen.

    Aus dem Grund habe ich bei meinem Swift auch das Riemenrad der Lichtmaschine nicht gewechselt, welches bei den Aluriemenrädern dabei war. Für 5g Unterschied war mir der Aufwand dann doch etwas hoch. Vor allem, nachdem die dämlichen Schrauben vom Wasserpumpenrad nicht so einfach wollten, wie ich es gern gehabt hätte. :wacko:^^