@ Fabian:
1. Ja, den habe ich selbst höchst persönlich bei eigener Person lackiert.
Arbeitsaufwand 1-2 Stunden.
2. Den Lack habe ich mir aus dem Baumarkt geholt, wichtig ist, dass er Temperaturbeständig (bis 350°C in meinem Fall) ist. Da hat man mehr oder weniger die Wahl zwischen schwarz, silber und rot.
3. Da die Zylinderkopfhaube (um mal beim Fachtermini zu bleiben
) recht sauber war, bis auf etwas Straßenstaub und 2-3 Tropfen Öl neben dem Einfüllstutzen, habe ich das Teil erst mit Pressluft abgeblasen und anschließend mit Bremsen-/Teilereiniger geputzt. Als das Teil sauber war, also porentief rein, bin ich direkt mit dem Lack in 3 sehr dünnen Schichten drüber per Kreuzverfahren. Man kann natürlich auch vorher noch mit Aluhaftgrund drüber gehen, wenn man sicher sein will. Muss man dann halt nur noch einmal anschleifen oder nass in feucht lackieren.
Zum Trocknen habe ich einen Heißluftföhn verwendet, auf der Dose steht "Trocknet durch langsame Erwärmung". Ich hab von der "Ölseite" angeföhnt, damit er etwas antrocknen kann und man nichts mehr verwischt. Anschließend montiert und dann mal den Motor langsam warm gefahren. Damit dürfte der Lack nun auch "durch" sein.
Aber da es bei meinem Corolla auch so gehalten hat, habe ich den Haftgrund entsprechend weggelassen. Nur alle Öffnungen verschließen, Stutzen mit Krepp einwickeln und die plane Fläche vom Öldeckel abkleben.
swiftee93:
Das Teil ausgebaut schaut dann so aus im Motorraum. Ich denke damit haben sich alle Fragen restlos erledigt. Fahren sollte man so nicht, da in dem Kopf das Öl steht und durch die Nockenwellen und die Kette in alle Richtungen verteilt wird. Wenn du das Teil pulvern lassen willst, musst du wohl oder übel warten, bis du ihn zurück hast.
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Ich muss sagen, unter dem Deckel schaut es sehr sauber aus. Das zeugt von den guten Vorbesitzern, die nicht nur mal eben 300m zum Brötchen holen gefahren sind.