Beiträge von doctor-yes

    Hallo,

    laut TÜV-Bericht 2004, nachzulesen in der Auto-Bild-Sonderausgabe 2004, ist das Getriebe des Swift ein besonderer Schwachpunkt an dem Auto, da das Getriebe besonders im Kurzstreckenverkehr leicht kaputt geht. Weiß jemand, was an dem Swift-Getriebe relativ schnell kaputt geht, und wie man die Haltbarkeit des Swift-Getriebes als Fahrer und durch schonende Schaltweise möglichst verlängern kann (außer solchen Tipps, wie möglichst nur Langstrecke und möglichst wenig schalten oder möglichst wenig Kurzstreckenverkehr)?

    Gruß
    doctor-yes

    Hallo,

    das Schloss meiner Fahrertür hakelte auch. Ich habe dann Grafitpulver ins Schloss getan (Fläschchen für ca. 1,50 Euro im Baumarkt) und dann ging's wesentlich besser.

    Gruß
    doctor-yes

    Hallo,

    ich hatte so etwas ähnliches in der Art vor ca. 25 Jahren an meinem damaligen VW Käfer (Bj. 1973). Die VW-Werkstatt hatte daraufhin damals einen großen Teil der Lenkung (Lenkgetriebe) ausgewechselt. Danach war es weg.
    Weiß nicht, ob man das übertragen kann. Ich weiß, hört sich nicht ganz billig an. Ist auch nur als erster schwacher Hinweis gedacht, was es sein könnte.

    Gruß
    doctor-yes

    Bullet-Berlin

    Erstens ist es fraglich, inwieweit sich die Geschichte zwischen den Türken und Russen in Berlin genau sooo zugetragen hat, wie du sie jetzt schilderst. Da möchte ich doch echte Zweifel anmelden. Die Darstellung ist sehr oberflächlich; es fehlen viele Details. Somit kann man als Aussenstehender sich auch keine Meinung darüber bilden, inwiefern es für die Streithähne andere Handlungsalternativen in der Situation gegen hat (und die gab es mit Sicherheit!).
    Zweitens, meinst du, der Streit zwischen den Russen und Türken wäre besser ausgegangen, wenn die alle Bleispritzen, am besten noch Kalaschnikovs oder Uzis, gehabt hätten??????
    NATÜRLICH NICHT! Dann hätte es sicherlich nicht nur Verletzte, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit Tote gegeben, und das nicht nur unter den Beteiligten, sondern auch unter unbeteiligten Passanten, Frauen, Kindern und alten Leuten, in und außerhalb der U-Bahn (denn im Unterschied zu Messern: die Kugeln gehen durch Fensterscheiben und dünnes Blech durch wie durch Butter).
    Was ich damit sagen will: Aufrüstung ist nicht die Lösung! Oder anders ausgedrückt: Wenn jeder eine Atombombe zu seiner Verteidigung hat, ist die Welt nicht sicherer und man selbst nicht besser geschützt!
    Ferner: Es lohnt sich nicht, aus verletztem Stolz oder Ehrgefühl, oder weil man sein erniedrigtes Selbstwergefühl wieder aufbauen will, unbedacht sein Leben oder seine Gesundheit auf's Spiel zu setzen. Daraus folgendes aggressives Verhalten ist kein Zeichen von Stärke, sondern ein Zeichen von Schwäche!!! Hier dürfte auch ein großer Teil des Problems der hier genannten Russen und Türken liegen. Es gibt jede Menge andere sozial-kommunikative Techniken der Konfliktlösung - die erfordern allerdings Klugheit und einen "kühlen Kopf". -
    Das heißt nicht, das man sich nicht, notfalls auch mit Gewalt, verteidigen soll. Aber, wer hat denn bei uns in Deutschland, Österreich oder der Schweiß schon einmal eine Pistole als Mittel der Verteidung, also der anders nicht möglichen Abwendung eines lebensbedrohlichen Angriffs auf seinen Leib und sein Leben wirklich gebraucht??? Die Wahrscheinlichkeit ist sehr, sehr gering. Und wenn man mit der Waffe nicht umgehen kann (dazu gehört eine Ausbildung und Training) und nicht im Zweifel auch bereit ist, sie in der Situation im richtigen Moment einzusetzen (kannst du dir wirklich vorstellen, wie es sich anfühlt, jemanden selbst eigenhändig getötet zu haben???), läuft man Gefahr, die Waffe von dem Gegner abgenommen zu bekommen. Dann wird die Sache zum Bumerang.
    Abgesehen davon ist der Besitz einer solchen Waffe in Deutschland illegal (aus guten Gründen); in der Schweiz ist die Waffengesetzgebung, glaub' ich, immer noch liberaler.
    Also, nichts für ungut.

    Gruß
    doctor-yes

    Zitat


    Original von Cuddletoy:


    Mag sein, dass man sich dann sicherer fühlt, aber ich würde das nicht machen. Damit provozierste die Typen doch erst recht.

    Wenn das wirklich so krasse Typen sind, wie vermutet, dann kannste damit rechnen, dass die a) selbst bewaffnet sind oder b) spätestens 2 Tage später nachrüsten. Und wenn dann die Situation eskaliert (vorallem wenn Drogen im Spiel sind), dann möchte ich nicht an Nasches Stelle sein.

    --
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    Möchte da Cuddletoy extra noch 'mal zustimmen. Wettrüsten bringt es nicht, erhöht nur das Eskalationsniveau. Pfefferspray in der Tasche für den absoluten Notfall zur Verteidigung okay, aber klar: (in der Situation) NICHT damit drohen!

    Ansonsten: Klingt doch gut, jetzt. Nur weiter "mit Köpfchen" reagieren, je nachdem, was noch passiert. Dann kommst du gut über die Situation hinweg und hast noch für die Zukunft gelernt.

    Gruß
    doctor-yes

    Hallo Nasche,

    mit Betroffenheit habe ich von deiner Schilderung gelesen. Ich kann verstehen, dass du ziemlich aufgewühlt und besorgt um deine Familie und dich bist. Insofern finde ich es gut, dass du dich hier an das Forum gewandt hast, um nach Hilfe zu suchen. Überhaupt würde ich an deiner Stelle jede Hilfe und Unterstützung in Anspruch nehmen, die ich kriegen könnte!
    Also nicht das Ganze im kleinen Kreise abhaken, sondern die Geschichte Freunden, der Familie und Bekannten und Nachbarn, denen du vertrauen kannst, weiter erzählen. Dazu gehört auch, dass du deinen Vermieter der Werkstatt, falls du es noch nicht getan hast, offen die Probleme schilderst, um mit ihm zusammen einen Lösungsweg zu finden, falls du das mit ihm bereden kannst.

    Von der Möglichkeit, „informelle“, um nicht zu sagen im weitesten Sinne „ungesetzliche“ Handlungen gegen deine Untermieter zu unternehmen, möchte ich dir in einem Rechtsstaat, wie es die Schweiz ist, dringend abraten, und zwar aus mehreren Gründen:

    1. Es gibt eine riesige Menge von anderen Möglichkeiten, wie man einen solchen Streit lösen kann. Es ist viel nützlicher und sinnvoller, diese zuerst zu probieren. Aus deiner Schilderung entnehme ich, dass diese Möglichkeiten bei weitem noch nicht alle angewandt und ausgeschöpft sind.

    2. begibst du dich damit selbst in den Bereich der Illegalität, um nicht zu sagen in den Bereich strafbarer Handlungen, mit allen Konsequenzen für deine berufliche und private Zukunft für dich und deine Familie.

    3. kannst du bei Auseinandersetzungen besonders körperlich/physischer Art und Bedrohung, selbst viel eher schaden nehmen als bei einem reinen „Gesprächsstreit“.

    4. wird es dich nicht glücklicher und zufriedener machen, wenn du jemandem anders Schaden zufügst, auch wenn du dich im Recht fühlst.

    5. Selbst, wenn du aus den „direkten Auseinandersetzungen“ als Sieger hervorgehst, musst du spätere Rache fürchten, und wenn es Monate später ist. Die Gefahr ist größer, wenn es zu physischen Auseinandersetzungen und Bedrohungen gekommen ist als bei einem Gesprächs- oder Gerichtsstreit. Oder meinst du im Ernst, dein Gegenüber in einem Streit wüsste oder ahnte nicht zumindest, wenn er Prügel bezieht, selbst, wenn es im Dunkeln ist, woher die kommen???

    6. Gut gemeinter Rat von Freunden bedeutet hier nicht unbedingt guter Rat! Zu gewaltsamen Mitteln sollte man höchstens und nur im alleräußersten Notfall, zur NOTWEHR als allerletzten Ausweg bei unmittelbarer Gefahr greifen, wenn alle anderen Mittel (incl. Polizei, Gericht) ausgeschöpft sind und (wiederholt) versagt haben!


    Schlussfolgerungen:

    1. Wie schon oben gesagt, noch einmal: Hilfe und Unterstützung durch andere in Anspruche nehmen! Mit anderen unterhalten. Das kann z.B. nur sein, dass du andere informierst und darüber redest. Auch das nur Darüber-Reden ist für dich nützlich und kann zu deiner persönlichen Beruhigung dienen. Wer Angst hat, macht Fehler! Mit den Ideen der anderen kannst du besser zu guten Schlussfolgerungen kommen und zu Ideen und einem SITUATIONSGESPÜR, was du als nächstes am besten tun oder lassen solltest und wieweit du mit deinen Untermietern gehen kannst, um deine Interessen (Werkstattnutzung) zu verfolgen, ohne selbst in Gefahr für Laib und Leben zu kommen. Das kann selbstbewusstes Auftreten sein oder Rückzug. Es kommt auf die jeweilige Situation an. Das kannst du aber am besten vor Ort einschätzen. Das kann auch zu einem bestimmten Zeitpunkt das Einschalten eines Rechtsanwalts oder das Informieren der Polizei oder Staatsanwaltschaft durch eine Strafanzeige sein. Deine Strategie muss von der Tendenz grundsätzlich sein: Öffentlichkeit herstellen! Du hast keinen Grund, die gesellschaftliche Öffentlichkeit zu meiden! Dies macht gewalttätige Handlungen deiner Untermieter gegen dich schwieriger und unwahrscheinlicher, weil in diesem Fall deine Untermieter die Öffentlichkeit meiden müssen (und werden). Aber es ist natürlich klar: Die Poizei macht nichts, solange nichts passiert ist. D.h. im voraus beschützen werden die dich kaum. Trotzdem würde ich sie ggf. im richtigen Moment, d.h. nicht zu früh und nicht zu spät, informieren.

    2. Versuche Gespräche mit deinen Untermietern zukünftig mit möglichst vielen Zeugen zu führen! Dies dient nicht nur zu deiner persönlichen Unterstützung und deinem Schutz, sondern auch der Beweissicherung. Deine Zeugen sollten möglichst nur als Beobachter auftreten und sich nicht aktiv in den Streit einmischen. Kritische Gesprächssequenzen anschließend dokumentieren durch Aufschreiben mit Datum und Uhrzeit!

    3. Versuche, deinen Vermietern, auch wenn sie aggressiv sind, zuzuhören. Sie fühlen sich dann eher ernst genommen. Außerdem kannst du damit zeigen, dass du (bis zu einem gwissen Grad) keine Angst vor Ihnen hast. Dadurch erfährst du mehr über sie, kannst sie besser einschätzen. Unter Umständen wirst du auch von Ihnen mehr respektiert. Du kannst dann auch besser einschätzen, welche Angst berechtigt ist und welche nicht und weißt besser, was zu tun oder zu lassen ist.

    4. Den Streit möglichst nicht eskalieren lassen. D.h. nicht, dass du deine Rechte nicht vertreten sollst. Im Gegenteil! Jedoch auf Aggression deiner Untermieter möglichst nicht mit Gegenaggression reagieren, sondern mit Ruhe und Bestimmtheit deine Position vertreten. Darauf achten, dass sie sich nicht durch dich und deine Handlungen beleidigt fühlen.

    5. Überlegen, was du durch dein Auftreten zur Aggression der Gegenseite (und wenn es nur minimal ist) beiträgst oder beigetragen hast (z.B. indem du ihnen vielleicht Halbwahrheiten erzählt hast; wenn sie das merken oder vermuten oder spüren angelogen zu werden, fördert das natürlich deren Aggressivität) und bei zukünftigen Gesprächen dies bedenken und möglichst deeskalierend auftreten. Mache deinem Gegenüber klar, z.B. indem du es direkt deinem Gegenüber sagst, dass du sie respektierst und dass du an einer körperlich-physischen Auseinandersetzung (und wechselseitigen körperlichen Bedrohung) nicht interessiert bist und dass du dich mit Ihnen gewaltlos einigen willst!

    6. Überlegen, inwieweit, das aggressive Auftreten deiner Untermieter wirklich eine körperliche Bedrohung ist, oder nur eine erfolgreiche Strategie der Einschüchterung von Leuten, die sich (relativ) leicht verängstigen lassen. Aber natürlich sollte deine erste Priorität im Zweifel dein Selbstschutz sein!

    7. Das aggressive Verhalten deines Untermieters direkt ansprechen und benennen. Sagen, dass du dich bedroht fühlst und zunächst freundlich bitten, und falls das nicht fruchtet, in bestimmten Ton sagen, dass du das nicht möchtest und ihn auffordern, dass er das Unterlassen möge.

    8. Versuchen auch mit und über den anderen Untermieter aus dem Kososvo ins Gespräch zu kommen, wenn es mit dem Untermieter aus Italien nicht geht! Vielleicht kommst du mit dem besser zurecht und indirekt mit dem italienischen Untermieter ins Gespräch.

    9. Gib‘ nicht zu schnell auf, wenn es sprachliche und „kulturelle“ Verständigungsschwierigkeiten geben sollte.

    10. Erst, wenn die obigen Möglichkeiten wiederholt nichts gefruchtet haben, ein Gespräch wirklich nicht möglich ist, würde ich die entsprechenden Konsequenzen ziehen und ggf. persönlichen Kontakt mit deinen Untermietern ganz meiden.

    11. Da ein zukünftiges Miteinander-Auskommen nach deiner Beschreibung unwahrscheinlich erscheint: Erkläre ggf. unaufgeregt in ruhigem Tonfall, dass du kündigst bzw. gekündigt hast und ggf. auch dass du sie selbst nicht mehr als Mieter nutzen willst. Höre Ihnen zu, was sie dazu zu sagen haben. Weitere Diskussionen mit deinen Untermietern über die Kündigung selbst sind dann allerdings unproduktiv.

    12. Folgende Fragen sind zu überlegen: Kannst du einige Zeit auf die Nutzung der Werkstatt verzichten? Inwiefern ist eine „spezielle“ Abmachung mit den Vermietern möglich, z.B. indem du einige Monate nach der Kündigung die Werkstatt nicht benutzt, bis genügend Gras über die Sache gewachsen ist? Hast du wirklich alle Möglichkeiten ausgeschöpft, deinen Untermietern zu kündigen, bei gleichzeitiger weiterer Nutzung der Werkstatt?

    13. Letzten Endes: Kündige selbst oder sage deinen Vermietern, dass sie dir schriftlich kündigen sollen; dann kanst du die Kündigung von deinen Vermietern bzw. eine Kopie deinen Untermietern vorlegen.

    14. Überlegen: Welche kreativen Möglichkeiten gibt es noch, den Konflikt für dich zu einem guten Ende zuführen?

    Viele Grüße und Erfolg
    doctor-yes

    @Supernasenbär

    Bitte entschuldige, wenn ich dir das so direkt sage: Was du da schreibst ist laut ADAC und anderen Fachorganisationen und Fachleuten, siehe auch meine obige Post im gleichen Thread (leider fehlformatiert), falsch. Genau das Gegenteil ist richtig:

    Demnach sind seit mindestens 20 Jahren ALLE Motoren technisch so ausgelegt, dass sie derartig niedrige Drehzahlen von 1500-2000 Umdrehungen ohne Probleme klaglos vertragen. Die Rechnung ist ganz einfach: Niedrige Drehzahlen = niedriger Vebrauch und Verschleiß, höhere Drehzahlen = höherer Vebrauch und Verschleiß (Damit das niemand jetzt so versteht: Das bedeutet natürlich nicht, dass irgendjemand behauptet, dass ein bei 3500-4000 Umdrehungen gefahrerner Motor schnell kaputt geht ... etc.). Aber bei niedrigen Drehzahlen (1500-2000) zu fahren schadet dem Motor in KEINSTER Weise (auch wenn das manch einer alten "Autofahrerweisheit" - von wegen versumpfter, müder Motor etc. - widersprechen mag!).

    Das Gegenteil ist richtig: Wenn du bei 1500-2000 Umdrehungen fahren würdest, würde dein Verbrauch sinken, NICHT steigen. Noch 'mal: Niedrige Drehzahlen = niedriger Vebrauch, höhere Drehzahlen = höherer Verbrauch.

    Ferner: Wer mit geringem Gas (statt bis zu ca. 3/4 Gas) beschleunigt, treibt den Verbrauch hoch! Aber bei bis zu 3/4 Gas gleichzeitig so früh wie möglich beim Beschleunigen hochschalten, wenn man den Verbrauch niedrig halten will. Wenn die Beschleunigung im höheren Gang (geringfügig) länger dauert, bedeutet dies nicht automatisch, dass der Verbrauch höher wird! Auch hier bringt die niedrigere Drehzahl den günstigeren Verbrauch! Wenn man im niedrigen (und hohen) Gang zu wenig Gas gibt und dadurch länger beschleunigt, erhöht das (deutlich) den Verbrauch!

    Demnach in etwa: Ab Ortsausgang ab 1500-2000 Umdrehungen im 5.Gang ab ca. 50-60 km mit ca. 3/4 Gas hochbeschleunigen bringt die günstigste Verbrennung und den niedrigsten Verbrauch (jedoch nicht die schnellste Beschleunigung, was bei Autobahnauffahrten und Überholvorgängen zu beachten ist!). Wer das nicht glaubt, weil es seinem bisherigen Wissen und "allgemeiner Autofahrerweisheit" widerspricht, siehe meine obige Post und entsprechenden Link zum ADAC. Es hatte schon seinen Grund, das ich die so ausführlich eingefügt habe.


    Klofi

    Im Stadtverkehr bei 50 nicht "nur" in den 4. Gang, sondern schon in den 5. Gang schalten. Faustregel: In der Stadt Drehzahl unter 2000 halten. Wieder: Je niedriger die Drehzahl, desto niedriger der Verbrauch. Untere Grenze ist, wenn der Motor ruckelt. Bereits ab ca. 35-40 km/h aufwärts in den 4.schalten und rollen lassen.


    @Hutfahrer

    Am günstigsten für den Verbrauch ist, vor der roten Ampel NICHT zurückzuschalten und dabei NICHT die Motorbremse zu benutzen (und nicht in den Leerlauf zu gehen), um durch die Schubabschaltung Benzin zu sparen. Nicht Runterschalten und stattdessen im hohen Gang bleiben und bremsen mit Bremspedal ist am verbrauchsgünstigsten. Beim Runterschalten geht die Drehzahl nämlich hoch! "Niedrige Drehzahlen = niedriger Vebrauch, höhere Drehzahlen = höherer Verbrauch".


    UncleJay
    Schubabschaltung gibt es schon ziemlich lange, hat wahrscheinlich auch dein Wagen. Es bedeutet, dass bei eingelegtem Gang und Gaswegnehmen die Benzinzufuhr elektronisch abgeschaltet wird. Der Motor geht nicht aus, weil er durch den Kraftschluss mit den Antriebsrädern, die sich beim Zurollen auf eine rote Ampel ja weiter drehen, am Laufen gehalten wird.
    Drückt man die Kupplung, wird die Verbindung zu den (rollenden) Antriebsrädern aufgehoben und es muss Benzin eingespritzt werden, damit der Motor nicht ausgeht.

    Gruß
    doctor-yes

    Entschuldigung für die Formatierung. Ich wusste beim Einfügen nicht, dass es damit Probleme geben könnte. Weiß allerdings nicht, wie ich das Formatierungsproblem beim nächsten Mal hier vermeiden könnte. Bei mir war es vor dem Einfügen formatiert.

    Hier die offiziellen Informationen über Benzinverbrauch und Spritsparen des ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobilclub) und des VCD (Verkehrsclub Deutschland), auch nachzulesen auf anderen Internetseiten mit ähnlichem Inhalt:

    http://www.adac.de/Auto_Motorrad/…ECCE4705A164878

    Home > Auto & Motorrad > Kraftstoffe & Umwelt > Spartipps

    Tipps zum Spritsparen

    Sparen beim Fahren

    "Spritsparen beim Fahren? Ich bin doch ohnehin ein vernünftiger Fahrer - wo liegen da noch Spar-Möglichkeiten?"
    Da gibt es sogar einiges - teilweise durchaus bekannt, aber vielleicht nicht immer so konkret umgesetzt. Worauf es ankommt, das hat der ADAC hier für Sie zusammengestellt.
    Das höchste Einsparpotenzial verbirgt sich übrigens unter dem Punkt "Fahrweise": Auch wer bisher schon betont defensiv unterwegs war, der kann durch konsequenten Verzicht auf hohe Motordrehzahlen und Motorabstellen bei Staus und Stopps gut und gerne 15% bis 25% einsparen, wie Versuchsfahrten gezeigt haben. Probieren Sie´s aus!

    Fahrweise

    Auch erfahrene Autofahrer können durchaus noch dazulernen, wenn es um eine kraftsstoffsparende Fahrweise geht. Die Zielrichtung heißt hier: "flott beschleunigen, möglichst rasch die Gänge hochschalten, dann betont untertourig, also mit niedrigen Drehzahlen, die gewählte Geschwindigkeit beibehalten. Selbst im Stadtverkehr kann man im 5. Gang noch gut mitschwimmen.

    Im einzelnen:

    Motor ohne Gaspedalbetätigung starten
    nach dem Anfahren sofort in den 2. Gang gehen
    mit 3/4 Gas zügig beschleunigen
    frühzeitig die einzelnen Gänge hochschalten
    Zurückschalten ist nicht erforderlich, solange der Motor, ohne zu rucken, noch Gas annimmt. Nach jedem Schaltvorgang ist ja wieder ein Tritt aufs Gaspedal notwendig, und das kostet jedesmal Sprit!
    Auch richtig verzögern will gelernt sein:

    "Vorausschauend" fahren, jede Bremsung kostet Energie
    solange wie möglich die Motorbremswirkung nutzen. Im "Schiebebetrieb", beim Heranrollen an eine Ampel, nicht den Gang herausnehmen: die meisten Autos sind heute mit einer Schubabschaltung ausgerüstet, welche die Kraftstoffzufuhr in dieser Situation absperrt.
    Bereits mit diesen einfachen Maßnahmen, die durchaus eine Umgewöhnung erfordern können, lassen sich nach ADAC-Erfahrungen 10 bis 20% Kraftstoff einsparen.

    30 Liter auf 100 Kilometer

    "30- Liter-Autos"? Gibt es doch gar nicht! Und doch hat nahezu jeder so ein Exemplar. Kaum bekannt, aber Tatsache: Ein mittlerer Verbrauchswert in dieser Größenordnung fällt immer an, und zwar auf den ersten 1 bis 2 Kilometern Fahrtstrecke unmittelbar nach dem Kaltstart. Um "rund" zu laufen, benötigt zumindest der Ottomotor in der Warmlaufphase ein "fetteres" Gemisch, also mit deutlich höherem Kraftstoffanteil. Schlußfolgerung: Wer häufiger "nur einmal schnell um die Ecke" fährt, der darf sich nicht wundern, wenn sein "8 Liter-Auto" in der Gesamtbilanz schlecht abschneidet.

    Die Verführung des vor der Tür abgestellten Autos ist groß, angesichts des enormen Einspar-Potenzials sollte es aber leicht fallen, auch einmal die "Zu -Fuß-Version" zu wählen, aufs Fahrrad zu steigen oder eine nicht unbedingt notwendige Fahrt zu streichen.

    Kann man Einzelfahrten kombinieren? Auch das ist zu überlegen - so hoch ist der Organisationsaufwand eigentlich nicht. Und es dürfte umso leichter fallen, wenn man sich der Einleitung erinnert: Ein "30-Liter-Auto"?: Gibt’s bei mir ab jetzt nur ganz selten!

    Spritsparen mit Leichtlauf-Motorölen

    "Wohlfühl"-Temperaturen im Auto gibts nicht immer zum Nulltarif

    Ob Hitzewelle oder Minusgrade: Automobil und -Zubehörhersteller liefern so ziemlich alles, damit man sich in seinem Gefährt wohlfühlen kann. Ohne Energie-Zufuhr läuft aber auch hier nichts - welche (Kraftstoff-) Energie bei eingeschalteten Klimaanlagen und Zusatzheizungen zur Verfügung gestellt werden muss, hat der ADAC ermittelt.
    Der Energiebedarf einer Klimaanlage kann je nach Motor-Auslegung, Einsatzbedingungen und geforderter Kühlleistung recht unterschiedlich ausfallen.

    Als "Mittelwert" ist aber von einem Mehrverbrauch zwischen 0,3l und bis ca. 0,7l pro Stunde auszugehen. Wärmeerzeugung ist weniger energiezehrend: Eine Standheizung schluckt zwischen 0,2l und0,5l pro Stunde.

    Gegen eine sinnvolle Nutzung dieser Komfort-Extras spricht nichts, im Gegenteil: Ein gutes Innenraumklima hält den Fahrer fit. Damit der "Wohlfühl"-Effekt angesichts der Spritrechnung nicht allzusehr leidet, sollte man aber die Einschaltzeiträume auf des notwendige Maß begrenzen.

    Selbst Frischluft ist nicht kostenlos: Offene Seitenfenster oder Schiebedächer beeinträchtigen zwangsläufig die an der Außenhaut anliegende Luftströmung. Dies kann, zumindest bei höheren Geschwindigkeiten, ebenfalls Kraftstoff kosten. Versuch mit einem Audi A4: Bei 130 km/h ließ ein geöffnetes Fenster den Spritdurchsatz um 0,13l/100 km ansteigen.

    Stromerzeugung kostet Sprit

    Ob zuhause oder im Auto: Für uns ist es selbstverständlich, dass "Strom" ständig zur Verfügung steht. Dass Elektrizität auch im Auto unter Energieeinsatz erzeugt werden muß, daran denkt man nicht unbedingt. Klar: man weiß, dass vorne im Motorraum eine Lichtmaschine über Keilriemen angetrieben wird - aber: "die läuft ja ohnehin immer mit".Wenn sie aber an Batterie oder Verbraucher mehr Strom liefern muß, dann erhöht sich ihr Drehwiderstand - der Verbrennungsmotor muß für den Antrieb also mehr Kraft aufwenden. Und das kostet letztendlich Sprit.


    Verbraucher Watt
    Abblendlicht 150
    Nebelscheinwerfer 100
    Nebelschlussleuchte 40
    Gebläse Innenraum 80
    Scheibenwischer 80
    Heckscheibenwischer 50


    Verbraucher Watt
    Scheinwerfer-Waschanlage 60
    Heizbare Heckscheibe 120
    Sitzheizung 60
    Heizbare Außenspiegel 30
    Heizbare Waschdüsen 40
    Radio mit CD-Wechsler 60
    HiFi-Anl. 4-Kanal-Endstufe 200


    400 Watt elektrische Leistung erfordern je nach Motordrehzahl und Lichtmaschinen-Auslegung dann schon um die 0,5l /100 km (Mittelwert).

    Deshalb lautet die Zielrichtung: Energieverbraucher, vor allem die stärkeren, nicht gedankenlos mitlaufen lassen, wenn es gar nicht notwendig ist.

    Auto steht - Motor aus?

    Auch wenn das Auto nicht fährt, braucht es Energie, zumindest wenn der Motor läuft. Als Mittelwert kann man hier durchaus von 1 Liter pro Stunde ausgehen.

    Die tägliche Praxis zeigt: Viel zu häufig stehen wir unfreiwillig irgendwo - im Stau, an Ampeln, vor dem Parkhaus, auch Bahnübergänge existieren ja noch. Würde man diese Stillstandszeiten ganz exakt mit der Stoppuhr erfassen, man wäre überrascht, wie hier die Minuten laufen.

    Drehen wir den Benzinhahn ab - ganz einfach mit dem Zündschlüssel! Aber ab welcher Standzeit lohnt sich das? Immerhin: Zum Starten braucht der Motor ja wieder etwas mehr Sprit.

    Untersuchungen zeigen, dass bereits ab einer Standphase von 10 Sekunden (!) das Motor-Abstellen die wirtschaftlichere Variante darstellt. Hierbei muß der Motor aber bereits betriebswarm sein - erkennbar an der entsprechenden Stellung der Kühlwassertemperatur-Anzeige. Bei Unklarheiten gibt hierzu die Bedienungsanleitung des Autos Auskunft.

    Umdenken ist also angesagt, auch etwas mehr Konzentration: Man sollte natürlich startbereit sein, wenn die Ampel auf "Grün" umspringt. Auf dem täglichen Routineweg hat man aber sicherlich schon ein derart inniges Verhältnis zu "seinen" Ampeln entwickelt, dass man die Schaltphasen gut abschätzen kann.

    Und die Autotechnik? Verträgt die sich mit so häufigen Starts? Nach Erkenntnissen des ADAC ist die zusätzliche Belastung für Anlasser und Batterie gerade bei warmem Motor vernachlässigbar gering. Und die Angst, dass der Motor nicht rechtzeitig anspringt, die ist rundum unbegründet - passiert das doch ab und zu, dann ist ohnehin ein Besuch in der Werkstatt fällig.

    Auch wenn Stopps nicht immer abschätzbar sind: Es bleiben doch überraschend viele Situationen, in welchen es sich lohnt, seinem Motor eine Pause zu gönnen!

    Sparen mit "Kraftstoff-Sparmitteln"?

    Ein bißchen Physik und Chemie und eine Spur Hokus-Pokus und fertig ist die Rezeptur, um erheblich Kraftstoff zu sparen und zugleich den Schadstoffausstoß zu vermindern. Diesen Eindruck bekommt man jedenfalls, wenn man die Werbeaussagen der Anbieter von "Spargeräten" oder Betriebsmittel-Zusätzen vor sich hat.

    Ob nun Magnete auf die Krafstoffleitung gebunden, ins Luftfiltergehäuse ein spezielles Gel gelegt, ob der Zündfunke verstärkt oder Zusatzmittel in Tank und Ölwanne gekippt werden sollen, man wundert sich immer wieder, was, entgegen physikalischen Grundlagen der Autotechnik, so alles möglich ist.

    Der ADAC hat einige dieser Sparhilfen, die übrigens immer wieder mit neuem Namen auf den Markt kommen, wieder einmal getestet - mit, wen wundert´s , negativem Ergebnis. Untersuchungen anderer unabhängiger Testinstitute aus den letzten Jahren bestätigen dies zudem.

    Auch wenn nicht völlig auszuschließen sein mag, dass bei ganz bestimmten Betriebsbedingungen an einem ganz bestimmten Motortyp durch solche Maßnahmen (z.B Öl-Additive) auch einmal (geringe) Spareffekte auftreten können: Ein nachvollziehbarer, allgemein gültiger Beitrag zum Thema "Kraftstoff Sparen" ist hier nicht erkennbar.

    Unser Rat: Sparen Sie an solchen Dingen, sparen Sie aber nicht an dem, was Motor und Zündanlage wirklich brauchen: Regelmäßiger Ölwechsel (evtl. mit Leichtlauföl) saubere Filterelemente, korrrosions- und schmutzfreie Kabelstecker, funktionstüchtige Zündkabel und zündwillige Zündkerzen!

    Mit Abspecken läuft das Auto leichter

    Hängen Sie sich einen prall gefüllten Rucksack um, wenn Sie nicht gerade auf Wanderschaft gehen? Sicher nicht - Ihrem Auto muten Sie ähnliches aber allzu oft zu. Eine ganze Reihe nicht mehr benötigter Klein-Utensilien, dazu die Bocciakugeln vom letzten Urlaub, die Getränkekisten, die Sie schon immer mal zurückbringen wollten, der Dachträger, dessen letzter Einsatz schon eine ganze Zeit zurückliegt - all das zusammen mit dem Auto in Bewegung zu halten, erfordert Kraft. Und die schöpft der Motor aus der zugeführten Energie, sprich "Kraftstoff". 100 kg Gewicht ergeben hier bis zu 0,3 l Mehrverbrauch. Eine regelmäßige Kofferraum-Inspektion ist also durchaus sinnvoll!

    Alles, was für Transportzwecke außen an der Karosserie montiert wird, wirkt sich noch ungünstiger aus: Basisträger alleine treiben die Spritrechnung bereits um 10-15% nach oben, mit Ladung, z.B. Fahrrädern auf dem Dach, kann das sogar doppelt so hoch ausfallen. (ermittelt in Versuchen bei 130 km/h).

    Abspecken heißt hier die Devise, in Keller oder Garage einlagern, was aktuell nicht gebraucht wird. Und wenn Gepäck und Freizeit-Utensilien außenbords mitgenommen werden müssen, denken Sie daran, dass die gestörte Aerodynamik gerade mit steigender Geschwindigkeit erhebliche Verbrauchs-Zuschläge fordert. Angesichts der Windkräfte, die an der Ladung zerren, ist eine zurückhaltende Fahrweise aber auch unter Sicherheits-Gesichtspunkten empfehlenswert.


    10 Spritspartipps vom Verkehrsclub Deutschland (VCD), nachzulesen unter http://www.vcd.org – Themen - Autoverkehr, Spritspartipps:

    Wer schneller schaltet, spart Geld
    Fünf Millionen Tonnen CO2 können in Deutschland eingespart werden durch die Schulung von Fahrern, durch eine verbesserte Fahrausbildung und durch Informationen über energiesparendes Fahren. Das jedenfalls ist die Auffassung des Bundesumweltministeriums, das die Aufgabe hatte, Maßnahmen gegen den Treibhauseffekt aufzulisten.

    Rechnet man 5.000.000 Tonnen CO2 auf ca. 50 Millionen Kraftfahrzeuge um, die auf Deutschlands Straßen fahren, so müssten pro Kraftfahrzeug, egal ob Pkw, Bus oder Motorrad, 100 Kilogramm CO2 weniger aus dem Auspuff geblasen werden. Umgerechnet auf den Verbrauch bedeutet das eine Einsparung von 43 Liter Benzin oder 38 Liter Diesel. Bei einem Pkw mit einer durchschnittlichen Fahrleistung von 13.000 Kilometern dürfte das kein Problem darstellen: Gerade einmal 0,33 Liter müsste jeder Autofahrer auf 100 km einsparen.

    Fahr' und spar' mit Sicherheit. Sicher, wirtschaftlich und umweltschonend fahren.

    10 Tipps, wie Sie ein Vielfaches sparen können:

    1. Kein Ballast im Auto
    Spritsparen beginnt vor dem Losfahren. Jedes Kilogramm Gewicht erhöht den Verbrauch des Autos. Faustregel: 100 kg Mehrgewicht kosten einen halben Liter mehr. Dachgepäck lastet besonders schwer auf dem Tank. Es macht alle Bemühungen der Autobauer zunichte, die Aerodynamik zu verbessern. Drei Fahrräder auf dem Dach bedeuten bei Tempo 100 einen Mehrverbrauch von 4 l/100 km. Selbst ein unbeladener Skihalter erhöht den Verbrauch eines Mittelklassewagens um etwa einen Liter. Also, Dachgepäckträger besser im Keller als auf dem Autodach lagern.

    2. Reifen mit geringem Rollwiderstand
    Erstens: Verlangen Sie beim Kauf eines Neuwagens, dass Reifen montiert sind, die den Anforderungen des Blauen Engels für rollwiderstandsarme und lärmarme Reifen entsprechen. Wenn neue Reifen fällig werden, schauen Sie in die Liste des Umweltbundesamtes. Zweitens: Fahren Sie immer mindestens mit dem Reifendruck, den der Autohersteller für das vollbeladene Fahrzeug bei Höchstgeschwindigkeit empfiehlt. Es darf auch noch ein bisschen mehr sein. Dem etwas geringeren Fahrkomfort stehen ein deutlich geringerer Verbrauch, weniger Schadstoffe, mehr Bremssicherheit und weniger Reifenverschleiß gegenüber. Übrigens: Breitreifen verlängern den Bremsweg und erhöhen den Verbrauch. Drittens: Winterreifen sind lauter, nutzen schneller ab und kosten bis zu 10 Prozent mehr Sprit - also rechtzeitig auf Sommerreifen wechseln.

    3. Kurzstrecken und Verschleiß vermeiden
    Laut VW braucht ein Mittelklassewagen direkt nach dem Start rund 30 bis 40 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Nach einem Kilometer sinkt der Verbrauch auf 20 Liter. Erst nach vier Kilometern ist der Motor betriebswarm und der Verbrauch hat sich normalisiert. Der Verschleiß des Motors ist bei kaltem Motor außerordentlich hoch. Besonders schädlich für Motor und Umwelt: Warm laufen lassen im Stand. Am schonendsten erreicht der Motor seine Betriebstemperatur, wenn es sofort nach dem Motorstart losgeht und spritsparend gefahren wird. Lassen Sie beim Ölwechsel synthetische Leichtlauföle einfüllen. Diese haben bessere Schmiereigenschaften. Das schützt vor Verschleiß und senkt den Verbrauch.

    4. Niedrigtourig fahren
    Niedrigtouriges Fahren ist das A und O einer umweltverträglichen Fahrweise. Leider hält sich immer noch hartnäckig das Gerücht, ein Motor liefe am sparsamsten und schonendsten im mittleren Drehzahlbereich. Aber für alle Autos, die in den letzten zwanzig Jahren gebaut wurden gilt: je niedrigtouriger und je gleichmäßiger, desto besser. Niedrigtourig fahren spart bis zu 30 Prozent Benzin und schont den Motor. 2000 Umdrehungen (U/min) reichen im Stadtverkehr aus. Seit zwei Jahren fragt der VCD bei der Recherche zur Auto-Umweltliste bei den Autoherstellern an, wie viel ihre Modelle bei konstant 30 km/h pro Stunde im 2. und 3. Gang und bei 50 km/h im 2. bis 5. Gang verbrauchen. Die Antworten fallen sehr unterschiedlich aus. Ford hat extra für uns neun Fahrzeugmodelle getestet. Die meisten Hersteller behaupten, sie hätten keine Daten, weil ein solcher Verbrauchstest nicht vorgeschrieben sei. BMW schreibt, der VCD wäre doch der erste, der kritisieren würde, wenn BMW unrealistische Verbrauchswerte angeben würde. Gut gebrüllt! Der BMW-Konkurrent Porsche gibt genaue Werte an und vermerkt genüsslich: „Bitte beachten: Ein Porsche kann bei 30 km/h im 4. Gang und bei 50 km/h im 6. Gang gefahren werden.“ Im zweiten Gang braucht ein Porsche 911 Carrera bei konstant 50 km/h 15,1 Liter, im sechsten Gang braucht er nur 6,2 Liter Super.

    5. Schnell schalten
    Schalten Sie schon nach einer Wagenlänge in den zweiten Gang. Im zweiten und dritten Gang kräftig Gas geben und spätestens bei 2000 U/min hochschalten. Wenn man mit viel Gas bei niedriger Motorumdrehungszahl beschleunigt, erreicht man eine vollständigere, verbrauchsgünstigere und schadstoffärmere Verbrennung, als wenn man mit sanftem Fuß im mittleren Drehzahlbereich beschleunigt. Wer keinen Drehzahlmesser hat, orientiert sich am Tacho. Bei 25 bis 30 km/h in den 3., bei 35 bis 45 km/h in den 4. und bei 50 bis 55 km/h in den 5. Gang schalten. Mit den angegebenen Schaltpunkten sind fast alle heute zugelassenen Pkw vom „Kleinwagen“ mit 40 bis 45 PS bis zur schweren Limousine problemlos zu fahren. Im höchstmöglichen Gang zu fahren, ist Grundbedingung fürs Benzinsparen. Es schont außerdem den Motor und ist hörbar leiser. Unglaublich aber wahr: Ein Auto mit 50 km/h im 2. Gang wird als genauso laut empfunden wie 20 Autos, die bei gleicher Geschwindigkeit im 4. Gang fahren.

    6. Vorausschauend gleiten
    Jedes Anfahren und Beschleunigen verbraucht viel Benzin. Durch vorausschauendes Fahren wird eine möglichst regelmäßige Bewegung mit konstanter Geschwindigkeit angestrebt. Genügend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug (Faustregel 3 Sekunden) hilft Ungleichmäßigkeiten im fließenden Verkehr auszugleichen und dient der Verkehrssicherheit. Fährt das Auto auf ein Hindernis zu, kann der Fahrer den bestehenden Fahrzeugschwung nutzen. Beispiel: Sie fahren 50 km/h und sehen in 200 bis 300 Meter Entfernung eine Ampel auf Rot schalten. Wenn Sie den Leergang einlegen, reicht der vorhandene Schwung, um im Verkehr mitzuschwimmen. Fließt der Verkehr nach einer Stockung weiter, schalten Sie in den ihrer Geschwindigkeit entsprechenden Gang und beschleunigen auf die gewünschte Geschwindigkeit.

    7. Bremsen
    Dass es notwendig wäre, den Motor zum Mitbremsen einzusetzen, ist ein Mythos aus den Zeiten der Trommelbremse. Bei älteren Fahrzeugen mit Vergasermotor ist der Ausstoß von krebserzeugenden Kohlenwasserstoffen bei der Nutzung der „Motorbremse“ bis zu zehnmal so hoch wie bei normaler Fahrt. Zurückschalten, um das Fahrzeug abzubremsen, ist nur bei starkem Gefälle angebracht. Zum Verzögern aus hoher Geschwindigkeit reicht es, den 4. oder 5. Gang eingelegt zu lassen und den Fuß komplett vom Gas zu nehmen.

    8. Überlandverkehr
    2000 U/min reichen auf Fernstraßen nicht aus. Auch gelten die genannten Schaltpunkte nicht für die Beschleunigungsstreifen der Autobahn und für Überholvorgänge auf Landstraßen. Generell gilt für Landstraße und Autobahn: je niedriger die Drehzahl und damit das Tempo, desto niedriger der Verbrauch. Laut Ford ist der Verbrauch bei Höchstgeschwindigkeit bis zu doppelt so hoch wie bei dreiviertel der Höchstgeschwindigkeit.

    9. Stromfresser ausschalten
    Je stärker die Lichtmaschine durch elektrische Verbraucher belastet wird, desto höher ist der Kraftstoffverbrauch. Größter Stromfresser ist die Klimaanlage, die den Verbrauch im Stadtverkehr um bis zu 1,8 Liter/100 Kilometer erhöht. Auch jedes kleine Motörchen - z.B. für den Scheibenheber - erhöht den Verbrauch. Vergessen wird oft die Heckscheibenheizung. Die „verbraucht“ pro Stunde ca. 0,1 Liter Sprit. Umgerechnet auf den Stadtverkehr sind das 0,3 bis 0,4 Liter pro 100 Kilometer.

    10. Motor aus!
    Wenn sich absehen lässt, dass Sie mehr als 10 Sekunden stehen, sollten sie den Motor abstellen. Beim Motorstart auf keinen Fall Gas geben.