Beiträge von -Hutfahrer-

    Die fahrzeugeigene Momentan- und Durchschnittsverbrauchsanzeige zeigt bei meinem MZ Sport viel zu optimistische Werte. Pauschal ~1 l zu wenig. Wenn die über den ScanGauge II die Werte aus dem Motorsteuergerät nehme, dann bin ich deutlich näher dran.

    Der M16A ist im Stadtverkehr ohnehin ein elender Säufer. Ich meine, es ist "Frustsaufen" an jeder Rotlichtampel. Die Verbrauchswerte "über Land" entsprechen denen ähnlicher Kleinwagen, wenn man nicht außerorts ständig Gruppen von Motorradfahrern auf der Kurveninnenseite überholt. Und die Autobahnverbräuche gehen oberhalb von ~120 km/h auch steil nach oben. Der Büchse fehlt hier definitiv ein sechster Gang.

    Wenn die EU-Gesetzgebung schnell arbeitet, dann wird E20 ab 2027 in den Markt gedrückt. Was ich nicht konkret rausgelesen habe: Ist die Einführung in allen Mitgliedstaaten verpflichtend oder bleibt diese Sorte nur eine Option? Zur Erinnerung: E10 hatten unzählige Mitgliedstaaten auch nicht eingeführt. Für Benzin mehr als zwei Sorten zu produzieren, auszuliefern und generell die Tanklogistik dafür vorzuhalten, da hatten zahlreiche Mitgliedstaaten gar nicht mitgezogen.

    Deutschland will nach Berichten aus der Fachpresse E20 unbedingt einführen. In einigen Mitgliedstaaten und sehr wahrscheinlich auch in Deutschland wird dafür eine andere Kraftstoffsorte wegfallen.


    Theoretisch könnte E20 einige Cent billiger als E10 verkauft werden. Ich nehme aber an, dass E20 das bisherige E10 ersetzen wird und sich an den Endverbraucherpreisen nichts ändert. Vorstellbar wäre ebenfalls, die kostentreibende Parallelversorgung mit E5 einzustellen. Die Mineralölwirtschaft scheint dies zumindest in Erwägung zu ziehen. Wer kein E20 verwenden kann oder will, der wäre dann zum Griff zu Super plus oder den 100 Oktan-Edelsorten gezwungen.

    Eine industrielle Ethanol-Produktion haben wir ja bereits. Ethanol wird als Lösemittel in vielen Industrieanwendungen und im Handwerk gebraucht. Es wäre also nicht "nichts" da. Beantworten kann ich die Frage nicht, ob die Produktionskapazitäten den Mehrbedarf des Produkts "E20" bereits jetzt decken könnten oder ob das kurzfristige Hochfahren diesen Bedarf decken könnte.

    Ich habe vor über 10 Jahren noch Erfahrungen mit E85 sammeln können und hatte damals mehrere Fahrzeuge mit Veränderungen damit fahren können. Einige davon würden heute als "Manipulation" wahrscheinlich bei einer Feststellung geahndet. Technische Probleme hatte ich damit nicht, wenngleich der Kaltstart bei Temperaturen nahe der Frostgrenze stets widerwillig war. Abgesehen von einem nicht zu leugnenden Mehrverbrauch fuhr sich das nicht schlechter.

    Insofern würde ich erwarten, dass mein aus heutiger Perspektive ziemlich in die Jahre gekommener Fuhrpark - mit Ausnahme meines uralten Rollers - auch mit E20 laufen würde. Der Roller wäre mit einer anderen Hauptdüse aber darauf abstimmbar. Es gab "damals" auch kundige Schrauber, die Vergasermotoren mit angepasster Hauptdüse und Kaltstartvorrichtung zum problemlosen Betrieb mit E85 brachten.

    Ob sich analog zum E85 bereits mit E20 ein Mehrverbrauch darstellen würde, bliebe zu beobachten. Auch dem E10 sagte man gegenüber E5 einen Mehrverbrauch nach. Konnte ich nicht direkt feststellen.

    "Ölfeucht" ist, wenn ein öliger Niederschlag oder Film auf der beschriebenen Baugruppe ("Motor Ölwanne") vorhanden ist. Eine "Ölundichtigkeit" stellt sich nach meinem Wissen als mindestens ein hängender Tropfen dar und wäre schon ein erheblicher Mangel.

    Durch Hitze und Fahrtwind treibt es ölige Spuren oftmals ein ganzes Stück weg von der eigentlichen Ursache. Sollte die sich nicht auch so eindeutig zeigen, so wäre eine Reinigung anzuraten. Nach ein paar Tagen (mit Fahrzeugnutzung) sollte sich erneut irgendwas zeigen.

    Ich nehme an, dass hier E10 zugunsten von E20 entfallen würde. Irgendwo hatte ich mal gelesen, der Mineralölwirtschaft wäre auch der Entfall von E5 durchaus recht.


    Super plus zu streichen, das wäre m. E. heikel, da gar nicht so wenige Fahrzeugmodelle darauf ausgelegt sind. Bei Motorrädern nach meinem Wissen zahlreiche Modelle.

    @ temardo: Danke für die lange gemeinsame Zeit hier und auch dafür dich persönlich kennenlernen zu können. Herrje, bin ich alt geworden! 🤠


    Dem Forum wünsche ich einen fortwährenden Erfolg, ähnlich einem bekannten Orchester: Es bleibt sensationell, wenn es die Musiker wollen - selbst wenn der Dirigent wechselt. Vivacissimo! 🤗

    [...] Rechnerisch bin ich mit anderthalb Wochen bewusst sparsameren Fahrens auf einen Durchschnittsverbrauch von 5,04 l gekommen.

    Ich war am Donnerstagabend nochmal für umgerechnet 1,72 EUR im Nachbarland "bunkern". Vorher wurde der Tank nahezu leer gemacht und 5 l kamen wieder zurück. Rechnerisch bin ich auf 4,8 l/100 km runter gekommen.

    Gebunkert wurde gestern abends für umgerechnet 1,62. Allerdings hatte die staatliche Preiskommission gestern einer Preiserhöhung zugestimmt, die über Nacht wirksam geworden ist. Sie macht sich bei Superbenzin mit einem Preisanstieg um etwa 16 Groszy bemerkbar, umgerechnet 4 Cent. Damit kommt man im grenznahen Raum nur noch ein paar Dörfer weiter unter umgerechnete 1,70. Direkt an der Grenze ist es spürbar teurer.

    Um die Wirtschaftlichkeit weiter zu erhöhen, folgten Einkäufe und ein Abendessen. Beim Einkaufen kommt man kaum noch billiger als bei uns weg, bei manchen Warengruppen ist die Qualität und Auswahl aber deutlich besser.

    Rechnerisch bin ich mit anderthalb Wochen bewusst sparsameren Fahrens auf einen Durchschnittsverbrauch von 5,04 l gekommen.

    Je höher die Endverbraucherpreise für Mineralöl-Kraftstoffe sind, je besser ist es! - Jedenfalls mit der Perspektive auf Steuern und Abgaben.

    Ein "Experte", den sie in der vorherigen Woche im Inforadio hatten, rechnete bei den Ottokraftstoffen ab einem dauerhaften Preisniveau von 2,60+ mit einem Einbruch der Nachfrage. Es werden dann wohl die sein, die sich diese Preise nicht mehr leisten können bzw. leisten wollen. Bei den Dieselkraftstoffen ging er nur von einem minimalen Rückgang aus und dies wohl zuerst im Bereich der privaten Mobilität. Wer für sein Gewerbe auf Dieselkraftfahrzeuge angewiesen ist, wird seine Mehrkosten der Kette folgend an den Endkunden weitergeben. Jedenfalls solange dieser imstande ist, die Mehrkosten zu tragen. In die Lebensmittel- und Konsumgütersparte wird dies alsbald durchschlagen - Kostenanteile von Transport und Logistik stecken in praktisch jeder Ware.

    Bis der ÖPNV nachzieht ist es aber auch nur eine Frage der Zeit! Üblicherweise werden die Preise im letzten Drittel des Jahres von den Verkehrsverbünden ausgehandelt und treten zum Jahreswechsel in Kraft.


    Ich hatte am Morgen 435 Tkm binnen 1,5 Wochen auf dem Tageskilometerzähler vom daily driver abgelesen und die Tankanzeige ist auf etwa ein Drittel runter. Konkrete Verbrauchswerte habe ich zwar noch nicht, jedoch das ziemlich sichere Gefühl, dass es zumindest etwas runter gegangen sein müsste. Wir reden nur von einem 31 l-Tank und einem Smart 450.

    Im Stadtverkehr, ein Drittel der Fahrstrecke, habe ich kein Einsparpotenzial - außer gar nicht mehr zu fahren. Hierbei sind externe Faktoren wie Verkehrsdichte, Staus durch Baustellen, Zweite-Reihe-Parker und so weiter am schwerwiegendsten. Bei den Streckenanteilen mit Stadtautobahn und Landstraße liegen mehr von den Verbrauchsparametern in meiner Verantwortung. Und da haben wir einfach die Maximalgeschwindigkeiten reduziert. Wie bereits geschildert, der Zeitverlust bleibt reproduzierbar im einstelligen Minutenbereich. Staus im Berliner Stadtverkehr schlagen da weitaus deutlicher durch. Die Arbeitswege fahren wir an vier von fünf Wochentagen zu zweit, Kurzstrecken erspare ich dem Fahrzeug generell.

    Erwarten möchte ich irgendwas zwischen 5,0 und 5,5 l je 100 km. Das Fahrzeug ist 24 Jahre alt und die 230 Tkm-Marke in der Laufleistung hinter sich gelassen. Wenn es etwas mehr in die Richtung der 5,0er Marke tendiert, dann wäre ich zufrieden. Und falls heute pünktlich Dienstschluss ist und keine Überstunden zu leisten sind, dann tanken wir dort, wo umgerechnet etwa 1,65 EUR für den Liter E5 ausreichen.

    Ich beantworte mir meine letzte Frage aus meinem vorherigen Beitrag einfach mal selbst: Die Zündkerzen dürften Werksausrüstung sein - drei Jahre alt bei ~20 Tkm Laufleistung. Den Wechselintervall bei diesem Fahrzeug kenne ich nicht, glaube aber, dass die noch nicht tauschpflichtig wären.

    Mit anderen Motoren habe ich andere Erfahrungen: Mein meinem M16A war der Kerzensatz nach ~25 Tkm sehr weit runter gebrannt. Gemerkt hatte man es bereits durch sporadische Zündaussetzer im Leerlauf bei heißem Motor sowie beim Durchbeschleunigen, z. B. nach einem Ortsausgang auf der Landstraße. Der Motorstart ging - im Nachhinein betrachtet - mit erneuerten Kerzen auch wieder mit deutlich weniger Anlasserumdrehungen.

    Um die Batteriefrage zu klären: Ist ein Batterietester vorhanden bzw. kurzfristig auszuborgen? Falls ja: Das Fahrzeug sollte 12...24 Stunden seit der letzten Fahrt gestanden haben und die vorherige Fahrt war bestenfalls nicht nur Kurzstrecke. Idealerweise blieb die Motorhaube nach dem Abstellen bereits entriegelt liegen, damit durch das Öffnen/Entriegeln des Fahrzeugs nicht erst ein Rudel Steuergeräte geweckt werden muss.

    An Messwerten hätten wir gern:

    - Gemessene Batteriespannung: ___ Volt

    - Gemessener Innenwiderstand: ____ mΩ

    - Ermittelter Startstrom: ___ Ampere

    ...plus der vom Etikett abgelesenen Angabe zum von der Batterie (im Neuzustand) abgegebenen Startstrom. Er muss einen dreistelligen Wert in Ampere (A) haben. Der bei Klein- und Kompaktwagen erwartungsgemäß zweistellige Wert in Ampere (A) ist die Kapazität der Batterie. Für das reine Starten eines Motors ist er nicht von Bedeutung.

    Kenne so eine Marotte von unserem alten Swift MZ. Wenn der nur kurz bewegt wurde, Motor noch in der Kaltstartphase und dann schnell wieder aus - dann hat man am Folgetag durchaus kräftig orgeln müssen, um ihn wieder ans Laufen zu bekommen. Details dazu hat dav1963 weiter oben schon geschrieben.

    Das machen M13A, M15A und M16A gleichermaßen. Sie haben eine vergleichsweise hohe Kaltlaufanfettung, um schnellstmöglich "auf Temperatur" zu kommen. Wenn man diese Motoren nach nur wenigen Sekunden Lauf wieder abstellt, bleibt ein satt angefettetes Gemisch in den Brennräumen zurück und die Zündkerzen sind nass. Der nächste Start fällt dem Motor deutlich schwerer bzw. man muss den sprichwörtlich "aufziehen".

    Kurz: Nach dem Rausfahren aus der Garage nicht für die Zeit ausmachen, die man zum Zuschließen des Tores braucht. Laufen lassen! Falls einem der Motor dennoch "abgesoffen" ist: Start mit voll getretenem Gaspedal. Das macht erstmal "Durchzug" in den Zylindern. Nach dem erfolgreichen Start dann natürlich das Füßchen wieder runter nehmen.


    Für den besagten Ignis: Der stand schräg. :/ Womöglich hat sich irgendwo eine Luftblase in der Kraftstoffversorgung gebildet, die erstmal weg musste. Die Starterbatterie kann man testen, die dabei ermittelten Messwerte sagen viel über Ladezustand und Verschleiß aus. Leider ist es so, dass viele moderne Fahrzeuge keinen zweiwöchigen Flugurlaub aushalten, nach dessen Ende man das Fahrzeug noch aus eigener Batterie starten und vom Flughafen heimfahren kann. Aber drei Tage sollten in jedem Fall gehen - wenn nichts unqualifiziert die Batterie leer nuckelt. Wenn das schräge Parken sein muss, geht es auch mal anders herum? Das würde meine erste Vermutung dann bestätigen, sofern es reproduzierbar ist. Letzte Idee: Wie alt sind die Zündkerzen?

    Die bekannten und beliebten Preissprünge rund um Brücken- und Feiertage werden diesmal wohl in noch nie gekannte Höhen gehen. An den ohnehin überteuerten Autobahntankstellen sind gegenwärtig 2,60...2,70+ bereits zu sehen. Ob die zu Ostern wohl die 3er Marke überspringen?

    Mein "daily driver" ist ein 24-jähriger Smart 450. Dessen Verbrauchswerte sind nicht mehr zeitgemäß - ähnlich kleine Fahrzeuge wie der (leider) vorschnell eingestellte Mitsubishi Space Star kommen mit deutlich weniger aus. Durch eine Fahrgemeinschaft ist die Büchse für den Arbeitsweg und zurück immerhin voll besetzt. ;)

    Innerstädtisch bietet sich kaum Spritsparpotenzial. Ein Teilstück meines Arbeitsweges geht über eine Stadtautobahn - hier beschränken wir uns seit nunmehr fast zwei Wochen auf ~Tempo 80...83 bei erlaubten 100. Der Zeitverlust liegt im unteren einstelligen Minutenbereich. Ampelrückstau in Berlin macht weit mehr aus. Auf den Landstraßen außerorts gilt flächendeckend 70. Bei der hohen Lkw-Dichte bleibt es häufig bei 60...62 km/h. Auch hier ist der Zeitverlust marginal. Innerorts nerven Flickenteppiche aus kurzen 30er Abschnitten hintereinander - eigentlich lohnt sich das Gasgeben dazwischen gar nicht. Manche fahren daher "glatt gebügelte" 40 - was angesichts der gelegentlichen Kontrollen oder geparkten Blitzern vor Kita und Altenheim auch nicht gut für die Haushaltskasse ist.

    Wo liegt der Spritspareffekt? Konkret kann ich den noch nicht beziffern, bei den gegenwärtigen Preisen will ich nicht nachtanken. Der gegenwärtig verfeuerte 95er E5-Sprit ist aus Polen. Ich kann aber allein schon am späteren Abfallen des Balkens von der Tankanzeige im Vergleich zum stets zurückgesetzten Tageskilometerzähler sagen, dass wir mit dem bisher verbrauchten Sprit weiter gekommen sind.

    Wenn man die eigentlich auf Super plus angewiesenen Benziner nicht "orgelt", also zurückhaltend fährt, dann kommen sie auch mit anderem Sprit aus. Im Zweifelsfall wäre die Klopfregelung die "Notbremse".

    Damit man damit billiger unterwegs ist, muss aber wirklich ein leichter Gasfuß her. Beim M16A geht das, wenn man den z. B. als "daily driver" im Flachland innerorts und auf Landstraßen fährt bzw. sich beim Autobahntempo auf höchstens 120 km/h beschränkt. Tut man dies nicht, wird man die Minderleistung spüren und zugleich geht der Verbrauch noch stärker hoch als mit Super plus. Aus der erhofften Einsparung wird das Gegenteil.

    Wo es mit dem MZ Sport rechnerisch aufging: Fahrt vom Berliner Stadtrand über Landstraßen nach Usedom. Normales Reisetempo, keine Staus = typische Kleinwagenverbrauchswerte. Wo es dagegen nicht aufging: Fahrt vom Berliner Stadtrand über A10 und A19 bis nach Rostock. Zwar war auch hier das Reisetempo recht zurückhaltend gewählt worden, es gab aber permanent Gegenwind. Super plus nachzutanken, war angesichts der geringen Tankstellendichte und den extrem teuren Autobahntankstellen keine Option. Errechneter Durchschnittsverbrauch deutlich zweistellig...

    [...]

    Und Hut ab an -Hutfahrer-, er hatte schon im Posting Nr. 7 hier im Thread, wo sich die Suche noch auf den Raum hinterm Fahrersitz beschränkt hatte und ich bis dato auch noch keine Feuchtigkeit hinterm Handschuhfach festgestellt hatte, schon den richtigen Riecher und verwies somit vor über einem Jahr schon auf diese Schlauchdurchführung.

    Und echt krass, dass eine Centartikel von Gummitülle, ursächlich für meine ewige Wasser-Odysee war.

    Vielen Dank für die Blumen! 8)

    Beim Ignis MH gab es genau die gleiche Wassereintrittsstelle - jedoch offenbar nur bei wenigen Exemplaren. Dort war die Durchführungsdichtung geschrumpft, womit am Schlauch vorbei Wasser in den Innenraum sickern konnte. Behoben damals durch das hauchdünne Einkleben mit Scheibenkleber. Bei meinem Vorgängermodell FH trat das trotz gleicher Schlauchdurchführung nicht auf - ich hatte so einen für ein paar Jahre und trotz des Alters war/blieb der dort trocken.

    Bitte noch einen Blick auf die Filzdämmung unterhalb des Teppichs werfen! Das Zeug neigt bei längerer Belastung mit stehender Nässe zum Schimmeln und riecht dann widerlich.

    Ich habe die von "Team Heko" aus Polen - sind aber ohne Prüfzeichen. Bislang hat das noch niemand interessiert, auch bei der HU nicht. Immerhin sind sie durchsichtig und nur ganz leicht getönt. Ein Freund kaufte unlängst sowas über Amazon - die Teile waren komplett schwarz und vollkommen undurchsichtig. Es gab auf den Teilen weder ein Prüfzeichen, noch eine Herstellerangabe. Sowas hätte ich nicht angebaut.

    An meinem MZ sind diese Windabweiser seit mehr als 10 Jahren dran. Die Aussage von scar02 trifft auch bei meinem MZ zu: Beim Fahren mit einem Spalt breit offenem Fenster sind die Windgeräusche ab Landstraßentempo aufwärts tatsächlich ziemlich laut. Bei geschlossenen Fenstern geht das bei der Geschwindigkeit noch halbwegs. Mit zunehmender Geschwindigkeit, beispielsweise bei Autobahnfahrten, wird beim MZ aber ohnehin alles laut - beginnend vom Motor und weiter bei Windgeräuschen an der Karosserie und Außenspiegeln.

    Beim abgestellten Fahrzeug funktioniert die Belüftung am besten, wenn beide Seitenscheiben ein Stückchen geöffnet bleiben. Es regnet auch nicht rein - sofern nicht zeitgleich starker Wind herrscht.

    Gibt es die begehrten Schmutzfänger nicht wenigstens als nicht originales Zubehör? Für Swift MZ und NZ gibt es gut passende Zubehörteile. Über deren Optik kann man gewiss unterschiedlicher Meinung sein. Aber die an den vorderen Radausschnitten halten Sprühnebel, hochgewirbelten Sand oder Streugut recht gut von den Seitenschwellern sowie den Fahrzeugflanken im Bereich der Einstiege fern. Hier ist die verminderte Verschmutzung deutlich erkennbar. Die Wirksamkeit der Schmutzfänger an den hinteren Radausschnitten war dagegen nicht so ganz überzeugend. Das Heck wird leider fast unvermindert verschmutzt. Allerdings sind die hinteren Schmutzfänger auch schmaler als die vorderen - vielleicht hätten sie doch breiter sein müssen?!

    Diese Erfahrungen kommen vom 5-Türer NZ meines alten Herrn. Der wollte sowas haben. Bei der Montage musst nichts ins Blech gebohrt werden (Korrosionsgefahr!), die Nachrüstteile wurden mit den Radhausschalen verschraubt. Statt der Treibschrauben hatte ich allerdings normale metrische Flachkopfschrauben und selbstsichernde Muttern gewählt. Angebaut vor rund 8 Jahren - sind noch einwandfrei.

    GNSS-Antenne nicht verbunden - das weist darauf hin, dass die Headunit die Antenne für die Satellitennavigation nicht verwenden kann. Auch wenn keine Navigationsaufgabe gegeben wird, stellt die Software darüber Datum und Uhrzeit ein. Daher auch die angebotene Option, dies selbst zu tun. GPS verwendet Sendefrequenzen um 1,1...1,2 GHz und dürfte weit genug vom 2,4 GHz-Band entfernt sein, was das immer häufiger auch in Autos eingesetzte WLAN nutzt. Allerdings wäre denkbar, dass eine räumlich sehr nahe WLAN-Ausstrahlung durch einen lokalen Accesspoint den GPS-Empfänger "zustopft".

    Zunächst sollte geprüft werden, ob die GPS-Antenne noch an der Headunit angeschlossen ist. Wenn eine mobile GPS-Antenne mit passendem Stecker greifbar ist, dann könnte sie probeweise mal angeschlossen werden. Mir ist es selbst schon passiert, dass eine magnetische GPS-Antenne nach mehreren Jahren auf dem Armaturenträger offenbar "durchgegrillt" und nicht mehr ansprechbar war. Anderes "sendefähiges Gerümpel" sollte am besten etwas von der GPS-Antenne entfernt angebracht werden.