Beiträge von dav1963

    Du hast vergessen zu erwähnen das für 2025 / 26 ein Ertrag von 108 - 111% erwartet wird, dazu kommen Mais, Kartoffeln und alles andere das zu Alkohol verarbeitet werden kann.

    Weizen sind wir 3. Größter Exporteur, kaufen dafür im Ausland. Alles in allem kann man sich versorgen und Sprit daraus machen.

    Benzin kann man auch aus Kohle oder Holz machen, ersteres sogar eine deutsche Entwicklung, die in Südafrika heute noch genutzt wird und auch in der VRC wegen der Öllieferschwirigkeiten im Gespräch ist. Allerdings haben alle diese Verfahren, auch die Ethanolgewinnung aus Biomasse, einen geringen Wirkungsgrad, d.h. der Nettoenergiegewinn nach Abzug aller energetischen Aufwendungen für Rohstoffproduktion und die Verarbeitung zu wasserfreiem Ethanol, ist leider gering und lohnt nur, wenn die zu vergärenden Rohstoffe Abfallprodukte sind. Ein Anbau nur zur Energiegewinnung ist weder ökologisch noch ökonomisch.

    50% des in D produzierten Getreides dient als Futtermittel für den Tierbestand. Rund 22% dienen direkt der menschlichen Ernährung. Nur 12% wurden energetisch genutzt, weitere 8% industriell, z.B. als Braumalz. Der Rest diente als Saatgut oder betraf Verlußte. Die Eigenproduktionsquote lag im letzten Jahr bei rund 100%, im Jahr davor, dank besserer Ernte, wurden 4% mehr als der Eigenbedarf eingefahren.

    So gern ich deine Beiträge in einigen Themen ja lese, aber bleib locker. Jeder hat seine Meinung und darf sie auch kundtun. Was wie wo steht und bei Extremlage eintritt, seht ihr dann wenn es eintritt. ;) Deutschland muss/wird noch vieles lernen... in den kommenden Jahren.

    "Prognosen sind immer schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen."

    Leider kann ich deinen Optimismus nicht teilen. Die Lernkurve in D wird sehr flach bleiben und Vielen stehen noch schwierige Zeiten bevor. Vieles derzeit erinnert mich an den Staat meiner Jugend, wobei dort die grundlegenden Lebensbedürfnisse befriedigend bis gut abgedeckt waren.

    Mich persönlich tangiert das alles kaum. Ohne Miet- und Jobverpflichtung, mit Rücklagen und ohne massiven Zwang zur Mobilität mit dem KFZ kann ich mich mit all dem arrangieren. Die Jüngeren werden da oft sehr viel mehr Probleme bekommen, die Deindustrialisierung läuft und ist schwer rückgängig zu machen.

    Ja, das weicht jetzt stark vom Thema ab, aber im Grunde hängt ja doch alles zusammen. Die kommenden Monate werden es zeigen, ob Europa die Kurve kriegt oder abgehängt wird und verarmt. Da ist E20 das geringste Problem.

    Um mal wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen

    "Abstimmung"

    Was bringt die "Abstimmung"??? Für eine Wette fehlt der Einsatz und ansonsten interessiert es keinen der "Entscheider"! Also einfach abwarten oder halt die "Entscheider" wechseln bei nächster Gelegenheit. Sonst ist es in nicht allzuferner Zukunft vorbei mit bezahlbarer individueller Mobilität außer per pedes und mit dem Fahrrad.

    https://www.bundesnetzagentur.de/885986

    Es herrscht überall so viel Panik und keiner macht sich mehr die Mühe irgendwas nachzulesen.

    4,2kW für 2h, das Auto wird so gute 11h stehen. 9h 11kW. 107,4kWh in 11h. 7,4kWh davon könnten Ladeverluste sein, bleiben Netto 100kWh. Bei 17kWh auf 100km macht das über 500km. Reicht für einen Tag.

    Es wird gefühlt eben nur noch hörensagen verbreitet und keiner macht sich eben mehr die Mühe etwas zu recherchieren. So entstehen eben die ganzen Gerüchte die vorne und hinten nicht mehr stimmen. So entstehen aber auch eben die ganzen Gerüchte wie zb PV gibt ja nur 6cent, das lohnt sivh nicht mehr usw. Es wird keiner meur Reich dadurch, die Zeiten sind vorbei. Nach 20 Jahren steht dort aber eben eine schwarze Zahl, wenn man nicht zu teuer kauft. Das Zeug ist billig wie nie.

    Fakt ist, ist die Stromleistung begrenzt, egal ob erzeugungstechnisch oder netztechnisch, wird abgeregelt oder das Netz bricht zusammen. Ganz egal was irgendwo im Gesetz steht. Denn hier gelten in erster Linie Naturgesetze und die kann glücklicherweise noch kein Politiker ändern! Und die erforderlichen Mengen an Strom bei Elektroheizung und Elektroverkehr werden auf absehbare Zeit weder erzeugungs- noch verteilungstechnisch hier in D zur Verfügung stehen!

    PS zu meinem vorstehenden Post:

    Um einen 100kWh-Akku von leer auf voll zu bringen, benötigt man ohne Berücksichtigung der Ladeverlußte bei 4kW Ladeleistung rund 25 Stunden Ladezeit. Wird knapp über Nacht das zu schaffen! Selbst die rund 20kWh, die durchschnittlich für 100km Fahrstrecke benötigt werden, brauchen noch 5 Stunden Ladezeit bei 4kW Leistung (zzgl. Ladeverlußt).

    Das physikalisch unumstößliche Prinzip ist aber, aus der Wallbox kann nur das zum Akku fließen, was vorher an der Box ankam. Zeitgleich "erzeugt" im Kraftwerk, der Windmühle oder dem Sonnenfänger. Wenn alle, die heute Verbrenner fahren, dann abends ihre neue E-Karre laden wollen, wird es da netzbedingt eng werden und ggf. auch die Drosselung nicht ausreichen, da schlicht die Netzkapazität zu gering oder/und die Einspeiseleistung zu niedrig ist. Denn nicht zu vergessen, die Wärmepumpen sollen es für den Fernsehabend auch kuschelig machen und das Duschwasser bereitstellen. Den Elektroherd soll das Wohngebietsnetz dann auch noch versorgen und dazu die PC- und TV-Technik. Da kommen die verbauten Kupferkabel irgendwann an ihre Grenzen bei flächendeckendem Umstieg auf Elektro. Nicht zu vergessen die Rechenzentren, Mobilfunkantennen und gewerblichen PC-Anlagen mit Servern und zig Arbeitsplätzen (gut, abends eventuell weniger genutzt). Erzeugung, Verteilung, Umspannung müssen dementsprechend ausgebaut sein, um weg von Gas, Öl und Pelletts zu kommen und alles nur mit "sauberem" Strom zu betreiben. Bei etwas Nachdenken, nicht ganz so easy zu lösen in den wenigen Jahren bis zum proklamierten Ausstieg. Von den Kosten und notwendigen Materialien ganz zu schweigen. Na, schaun wir mal, die bestausgebildetste Jugend ever wird es schon richten!

    Ein so hoher Benzin- und Dieselpreis (>3€/l) ist für den normalen Autofahrer sicher schon nicht einfach zu stemmen, aber für die Speditionen, Bauern und Handwerker sowie mobile Pflegedienste nicht umsetzbar, bzw. wird durch Weiterreichung an die Endverbraucher zum vielfachen Existenzverlußt führen. Lebensmittel, Wohnen, Inanspruchnahme von Dienstleistungen, alles wird für eine Vielzahl von Bürgern nur noch sehr eingeschränkt finanzierbar sein. Ein umfassender Umstieg auf E-Mobilität ist rein physikalisch und materialtechnisch (Stromangebot, Rohstoffe für die Akkuproduktion und den notwendigen Netzausbau) unmöglich. Es wird bei so hohen Kosten für Treibstoffe und Energie zu gewaltigen gesellschaftlichen Verwerfungen und enormen wirtschaftlichen Einbrüchen kommen.

    Einziger Vorteil, Staus wird es nur noch wenige geben. Aber garantiert nur noch max. 120km/h auf den BAB und 80km/h auf den Landstraßen bei flächendeckender "Beblitzung". Also auch reizlos ...

    Ich meine es waren über 100€ pro Sensor bei Suzuki.

    Das ist natürlich hart. Aber unser Suzukihändler ist da eh sehr moderat. Die Reifen ordert er im Netz und gibt den Einkaufspreis so weiter, verdient also nur an der Montage. Auch die Sensoren holt er wohl so, denn nach dem defekten neuen Sensor an meinem Fahrzeug habe ich optisch geringfügig anders aussehende (Ventilschaft, Mutter, Ventilkappe, die Platine kann man ja nicht sehen, wenn verbaut) im Austausch bekommen. Neben dem freundlichen und gutem Service ein weiterer Grund, selbst die mittlerweile 22 und 12 Jahre alten Fahrzeuge in dieser Markenwerkstatt warten zu lassen und nicht zu einer freien zu wechseln.

    Für mich ist das wieder eine politische Erleuchtung um möglichst viele zu E- Mobilität zu überreden.


    Wobei sich da dann die Frage stellt, woher der ganze Ladestrom kommen soll. Laden nur mittags bei Sonnenschein (PV-Stromüberschuß) oder genügend Wind. Abends eher nicht, da muß jetzt schon Atomstrom zum Kohlestrom zugekauft werden in D. Hier bei uns in der Stadt sind viele öffentliche Ladesäulen schon wieder rückgebaut oder schon seit Monaten der Kabel beraubt und somit nicht nutzbar. Bekannte muß ihre E-Schlurre deshalb immer in der Firma ihres Ex-Mannes laden, da ohne Grundstück auch keine Wallbox ...

    Kenne die aktuellen Preise nicht, aber vor einigen Jahren verlangte mein Suzuki-Händler knapp unter 40€ pro Sensor (netto). Gibt im Netz sicher billigere, aber bei denen vom Händler gibt es keine "Anlernprobleme" und komplette Garantie, auch auf die ggf. nötige Reifende-/montage bei Sensordefekt (wie bei mir, infolge nicht eruierbarem defektem Sensor wurden alle 4 erneuert auf Garantie). Die Orginalsensoren von der Erstzulassung funktionierten auch nach 9 Jahren noch fehlerfrei und ohne Batterieprobleme, wurden aber beim Reifenwechsel gleich mit gewechselt, da lt. Hersteller die Batterie 7-9 Jahre hält.

    Immerhin erschließt sich mit E20 ein neuer Absatzmarkt für Zuckerrübenanbauer und Brauereien. Bei ersteren wird dank "Zuckersteuer" sicher demnächst weniger Bedarf bestehen (wird dann durch gesundheitsbedenkliche Süßstoffe ersetzt ...) und bei letzteren klemmt eh der Absatz an Bier. Auch im Weinbau gibt es massive Überkapazitäten. Getreide wird dagegen eher Mangelware, schon weil viele Ackerflächen Windrädern und Solarpaneelen zum Opfer fallen. Also mal schauen, wo der ganze Alkohol herkommen soll, destilliert muß er schließlich auch noch werden, möglichst wasserfrei auf gut 99%, was auch Energie verbraucht, zusätzlich zum Landwirtschafts-Diesel und in den "Brauereien", sprich Gäranlagen. Und Achtung! Beim "polizeilichen Pusten" Abstand vom Tankstutzen und der Tankentlüftung! Könnte sonst die Werte verfälschen ... :D

    Dann halt alles nach Wartungsplan. Es zählt, was zuerst eintritt, Betriebsmonate ab Erstzulassung oder km-Stand. Bei Motoröl und Bremsflüssigkeit (Wechsel alle 2 Jahre wegen Wasserziehen und Dampfblasenbildung) die Intervalle einhalten, zur Pannenvermeidung und Kraftstoffeinsparung auch die Zündkerzen wie vorgeschrieben tauschen. Beim Riementrieb nach Abrieb und Versprödung urteilen (lassen), ob Tausch nötig. Da aber kostenmäßig überschaubar, im Zweifelsfall lieber tauschen, ohne Wapu-Antrieb keine Weiterfahrt ... Ansonsten gibt eine gute Werkstatt auch Empfehlungen, was noch wie lange bleiben kann und was besser gleich auszuwechseln ist. Macht meine zumindest so. Gilt auch für Wartungsarbeiten, die nicht explizit im Wartungsplan stehen, wie Getriebeöl (Schaltgetriebe) oder Klimaanlage (Kältemittel).

    Ich brauch das moderne Zeuch auch nicht, aber gebe zu Bedenken, dass in der Anleitung meines 1993er Mercedes noch gelistet war, dass bitteschön nach 15 Jahren doch die Airbags zu tauschen wären.

    Das hat man dann, nachdem die eines 20 Jahre alten Fahrzeugs noch problemlos auslösten, einfach unter den Tisch fallen lassen.

    Also nicht immer ist sowas ein Grund zum Schwarzsehen... (und mal ehrlich, wer fährt mit einem 10jährigen Auto nicht eher zur Freien und lässt da die Sachen auf günstigere Art richten?)

    Ob das eine "freiwillige" Tauschaktion werden kann, ist fraglich! Wahrscheinlich wird der Wechsel, ob technisch nötig oder nicht, im Display angemahnt und damit gibt es dann ohne den Wechsel keinen TÜV. Solch eine Anzeige gab es damals für die Airbags nicht, solange dort die Elektronik keine Fehler meldete, war alles für den TÜV-Prüfer okay, Anfangs wurde es wohl nicht einmal überprüft von ihm. Mittlerweile sind aber alle diese "Assistenten" TÜV-relevant, bei einer Fehlermeldung gibt es keine Plakette. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie langzeitstabil die verbauten Komponenten tatsächlich sind. Wird da sicher einige lange Gesichter geben, wenn das gepflegte Blechle in die Jahre kommt. Neben den Kosten spielt dann auch die Ersatzteilverfügbarkeit eine Rolle und dank der Bauteilminiaturisierung ist eine Reparatur an den Platinen selbst so gut wie unmöglich.

    Bin ich froh das ich diesen Mist noch nicht in meinen Vitaras verbaut habe. Im Grunde kann das nämlich mittlerweile jedes mittelmäßig Smartphone auch. Also einen Unfall erkennen und einen Notruf absetzen. Sogar die Kopplung an EKG's oder Herzschrittmacher sind via App möglich, um auch die Vitalwerte des Fahrers während der Fahrt zu überwachen...

    Die automatische Notruffunktion an sich ist ja eine gute Sache. Insofern waren die Überlegungen zur Einführung schon ganz sinnvoll. Die Smartphoneentwicklung hat das fahrzeuggebundene System aber schon vor dessen verpflichtender Einführung ad absurdum geführt. Zumal das Smartphone auch Hilfe bei Zwischenfällen beim Radfahren oder Wandern anfordern kann. Zudem noch preislich viel günstiger und technisch besser weiterentwickelbar. Aber die Notruffunktion ist ja nur Beiwerk dieser Internetverbindung des Fahrzeugs. Denn es lassen sich damit auch wunderbar Daten, Fahr- und Bewegungsprofile übertragen, welche vom Fahrzeughersteller oder der Versicherung ausgewertet und zu Garantie- oder Ersatzfragen genutzt werden können. Auch Updates oder Abo-Freischaltungen der Fahrzeugfunktionen sind damit leicht möglich, vieles davon nicht unbedingt zu Gunsten des Fahrzeugeigentümers. Mit einer Notrufapp im Smartphone würde dies so nicht funktionieren, bzw. könnte vom Smartphonenutzer besser kontrolliert werden.

    Hinter dem Mäntelchen des Schutzes im Notfall steckt also vielmehr die unbegrenzte Überwachung des Fahrzeugs und seiner Fahrer! Und dafür dürfen die dann auch noch prächtig löhnen! Aber eine Mehrheit freut sich, so eine tolle, ggf. lebensrettende Technik an Bord zu haben und zahlt für all diese Assistenzgimmicks gerne, sonst würden sie mehr hinterfragt werden und eher auf den Neuwagenkauf mit all diesen Pflichteinbauten verzichtet werden.

    Bei meinem Swift Sport AZ waren nach vier Jahren von den 600 ml Kühlflüssigkeit nur noch 90 ml drin. Wo der Rest hin ist, blieb ungeklärt. Und das fand die freie Werkstatt eher zufällig. Sonst bin ich immer bei Suzuki zur Inspektion und die sagten, daß das Kühlmittel planmäßig nach acht Jahren gewechselt wird.

    Anders als bei stationären Klimaanlagen mit Kupferrohren haben die Druckschläuche im Auto eine gewisse Permeabilität für das Kühlmittel, es diffundiert einfach durch das Gummi. Deshalb sollte bei Klimaanlagen mit Schläuchen im Kältemittelkreislauf regelmäßig der Verlußt geprüft werden. Dabei wird das Kältemittel komplett abgesaugt, gemessen und gereinigt. Um die Fehlmenge ergänzt und mit neuem Öl versehen wird die Anlage anschließend wieder befüllt. Ggf. wird auch ein Dichtigkeitstest vor der Neubefüllung durchgeführt oder die Anlage gespült und getrocknet. Das derzeitig gebräuchliche Klimamittel für neue Anlagen ist markttechnisch bedingt recht teuer. Um ein Befüllen neuerer Anlagen mit dem alten Klimamittel (das für ältere Anlagen noch erhältlich, da dort zwingend notwendig ist (Dichtungen)) zur Kostenersparnis zu verhindern, wurde das alte preislich "angepaßt". Eine Befüllung mit Propan ist technisch möglich, wegen der Brandgefahr aber verboten. Zudem zerstört eine nicht erkannte Propanfüllung die Wartungsgeräte in der Werkstatt.

    Bei zu wenig Kältemittel kann der Kompressor zerstört werden, die Anlage registriert aber die mangelnden Drücke und schaltet sich ab.

    Vielleicht war deine Klimaanlage von Beginn an nicht zu 100% gefüllt, denn so ein hoher Verlußt in 4 Jahren ist ungewöhnlich.

    Die Wartungstabellen in der Bedienungsanleitung geben die notwendigen Wartungen/Wechsel nach km oder Monaten an, es gilt immer, was eher eintritt. Wäre also dann nur noch zu klären, was schon vom Vorbesitzer erledigt wurde und wo ggf. ein Wartungsstau besteht. Nicht im Plan ist die Klimaanlage. Bei einem normalen Kältemittelverlußt (über die Gummischläuche) von 5-15% im Jahr ist hier eine Kontrolle nach 4-5 Jahren mit entsprechendem Nachfüllen sinnvoll. An unseren 3 Suzukis lag der Verlußt nach 4-5 Jahren immer um die 20-25%.

    Naja.

    Wer nach 10 Jahren alle deine aufgezählten Komp nenten auf einen Rutsch Wechsel muss/ möchte hat aber einen gewaltigen Servicestau angehäuft. Wer auf sein Wägelchen schaut, kommt nie soviel auf einmal.

    Finanziell ist es ja aber egal, ob nach 9, 10 oder 11 Jahren diese Kosten gesplittet anstehen. Die neueren Autos werden somit zum Kostengrab. Rosteten früher die Boliden in vergleichbaren Zeiträumen bei ungenügender Pflege förmlich weg, übernimmt das wirtschaftliche KO jetzt die notwendige Wartung der Nerv-Piep-Technik. Allerdings kosteten die Fahrzeuge vor 40 Jahren nur einen Bruchteil der heutigen, selbst einkommensbereinigt.

    Glücklicherweise hat mein Fuhrpark von diesem wartungsintensiven Gedöns nur das RDKS, die Kosten sind noch überschaubar, rund 150€ nach 9 Jahren für die neuen Sensoren. Hoffe sie halten noch ein paar Jahre durch, wie es dann um die individuelle Mobilität steht, weiß ja heute noch keiner, ist für mich dann altersbedingt auch nachrangig ...

    Gerade ganz unten in der ADAC-PDF gefunden:

    Suzuki schreibt nach 10 Jahren den kompletten Tausch der E-Call-Einheit vor!!!

    Das ist dann fast ein wirtschaftlicher Totalschaden, zumindest wenn ggf. noch der Akku für den Hybridantrieb und einige andere Wartungsarbeiten (Kupplung, Fahrwerkskomponenten, Kat usw. usf.) dazukommen.

    Youngtimer wird es also von diesen Modellen später eher nicht geben. Wird kein Zufall sein! :cursing:

    Gerade in einer PDF des ADAC, in der die Statements verschiedener Hersteller zusammengefaßt wurden, zu Suzuki folgendes gefunden:

    Wechselnotwendigkeit wird mittels Kontrollleuchte angezeigt,

    Haltbarkeit > 3Jahre, von verschiedenen Faktoren abhängig,

    "Suzuki: Der Wechsel dauert je nach Fahrzeug bis zu 1,5 h. Ersatzteilpreise sind fahrzeugspezifisch und
    unterliegen ständigen Veränderungen. Sie können nicht allgemeingültig angegeben werden."

    Allein die 1,5h AZ dürften deutlich über 100€ kosten, dazu noch der Akku und das dann ggf. alle 3-4 Jahre. :(